gehackte Blätter von Mandarinminze und Zitronenverbene
170g Zucker
5 Eier
1x Puddingpulver Vanille
Zubereitung
Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 35 Min. / Schwierigkeitsgrad: einfach
Backofen auf 175° Umluft (wenn vorhanden mit Unterhintze) vorheizen.
Aus Mehl, Zucker, Stärke und Öl und rührst Du einen krümeligen Teig, den du dünn auf einem Backblech verteilst. Darauf kommt eine dünne Lage ausgerollter Marzipanmasse.
Darauf verteilst Du den Rhabarber in Stücken und ganze Erdbeeren.
Den Quark, Schmand, Mascarpone, Zucker, das Puddingpulver, die Eier und gehackten Kräuter verrühren und auf die Früchte geben.
Für ca. 20 Minuten in den Backofen und dann die Temperatur noch mal für ca. 10 Minuten auf 200° erhöhen. Gut auskühlen lassen.
Risotto haftet an, schwierig oder aufwändig in der Zubereitung zu sein. Das stimmt aber nicht, denn das gefürchtete, ständige Umrühren ist gar nicht notwendig.
Die Pastinake in diesem Rezept taucht zweifach auf. Im Risotto selbst ist etwas Pastinake und als interessante Textur für Abwechslung im Mundgefühl sind auf dem Risotto ein paar Pastinakenchips mit Zwiebelringen.
Arbeitszeit: ca. 45 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: mittel
Der angegeben Schwierigkeitsgrad entsteht bei diesem Rezept allein durch das Timing. Alle Zutaten passend fertig zu haben ist der Trick! Deshalb habe ich damit angefangen, das gesamte Gemüse zu putzen und den Parmesan zu reiben.
Für die Chips den Ofen auf 200° (Umluft) vorheizen. Die Pastinaken in ca. 2 mm dicke Scheiben schneiden und die Zwiebel in ähnlich dicke Ringe. Auf einem Backblech (eventuell mit Backpapier) mit dem Olivenöl und dem Meersalz vermengen und in den vorgeheizten Ofen schieben. Alle 10 (später 5) Minuten kontrollieren, ob sie schon fest werden und gewendet werden können. Insgesamt benötigen sie ca. 35-40 Minuten.
Die Wurzeln (Karotten) habe ich einfach in einem Dampfgarsieb in einem Kochtopf gedünstet. Das Risotto braucht 25-30 Minuten. Die Wurzeln brauchen je nach Größe ähnlich lang. Du kannst sie also schon auf den Weg bringen. Zwischendurch immer mal checken und eventuell vom Herd nehmen, damit sie nicht zu weich werden, bevor das Risotto fertig ist.
Für das Risotto in einem Topf die Brühe erhitzen (nicht kochen). Für ca. 300g Reis benötige ich 1-1,5l Brühe. Mit selbst gemachter Brühe, schmeckt es noch mal besser!
Die Pastinaken, den Knoblauch und die Zwiebel in kleine Würfel schneiden (5 mm, die Zwiebel und den Knoblauch feiner). In etwas Olivenöl so sacht anschwitzen, dass die Würfel ganz leichte Farbe bekommen, aber nicht braun werden. Den Risottoreis dazu geben, kurz weiter anschwitzen und dann mit etwas Weißwein ablöschen. Den Weißwein unter Rühren verdunsten.
Wenn der Wein reduziert ist, 1-2 Suppenkellen der heißen Brühe dazu geben. Kurz umrühren und dann bei niedriger bis mittlerer Hitze simmern lassen, bis ein dicklicher Brei entsteht. Dann die nächsten ein bis zwei Kellen dazu geben. Immer nur so viel, dass der Reis gerade bedeckt ist.
Während der Reis köchelt, kannst Du die Brunnenkresse putzen, waschen und trocken schleudern.
Je nach Reis bedarf es 20 bis 25 Minuten ab der ersten Suppenkelle Brühe, damit die Körner außen weich sind, aber innen noch etwas Biss aufweisen. Dann nimmst Du das Risotto vom Herd, gibst ein paar großzügige Esslöffel Parmesan oder Ziegenhartkäse hinein und rührst um. Wenn Du eine gute Brühe verwendet hast, brauchst Du nicht mehr zu würzen.
Beim Anrichten auf das Risotto etwas von den Chips und Zwiebelringen geben, die Brunnenkresse nur mit etwas Condimento Balsamico beträufeln und die Karotten mit etwas Meersalz aus der Mühle würzen.
#SommerAufDemTeller Pasta m. Mangold, Zuckerschoten, Erbsen, Zwiebeln, Chili, Estragon in Sahne und honig-glasierte Karotten #lecker #SummerOnThePlate Pasta w. chard, mange touts, peas, onions, chilli, tarragon in cream and honey glazed carrots #yummy
Mangold vom letzten Jahr ist sehr gut durch den milden Winter gekommen. Die frischen Blätter der ersten Ernte haben ihren Weg in diese Blätterteigtaschen gefunden, die von einem Rezept aus der Gartensendung Gardening Australia inspiriert sind. Thanks Costa and Paul!
Zutaten
Mangold
Zwiebeln
Knoblauch
1 Chili (mild bis mittelscharf)
Kreuzkümmel (frisch gemörsert)
(Oliven-)Öl
glatte Petersilie
Koriander (Kraut)
Feta
1-2 Eier
Blätterteig (fertig gekauft, wenn es schnell gehen soll)
Zubereitung
Arbeitszeit: ca. 45 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 40 Min. / Schwierigkeitsgrad: einfach
Wasche den/das Mangold und trenne die Blätter von den Stängeln.
Die in feine Streifen geschnittenen Stängel werden mit gewürfelten Zwiebeln, fein geschnittener Chili und gehacktem Knoblauch in etwas Olivenöl angeschwitzt. Als weitere Würze kommt eine Messerspitze vom gemörserten Kreuzkümmel dazu.
Dazu kommen die in feine Streifen geschnittenen Blätter.
Nimm den Topf vom Herd und gib den gewürfelten Feta und die gehackten Kräuter dazu. Die Füllung wird anschließend mit Meersalz abgeschmeckt. Dann schlägst Du noch ein Ei als Bindung hinein und rührst es unter.
Den Blätterteig schneidest Du in Quadrate. Zwei Kanten werden mit einem Pinsel mit etwas Ei bestrichen (so kleben die Teigstücke besser zusammen). Dann wird eine Ecke übergeklappt, damit Du schöne Dreiecke erhältst.
Die Außenseite bepinselst Du ebenfalls mit Ei. Bei ca. 200° werden die Teigtaschen 15-20 Minuten gebacken bis sie goldbraun sind.
Wir haben sie mit Querbeetsalat gegessen. Der besteht z.Z. unter anderem aus Spinat, Schnittsalat, Koriander, Petersilie, Rucola, Minze, Brunnenkresse, Kerbel, Estragon und Oregano.
Von unserem adoptierten Orangenbäumchen hatten wir dieses Jahr eine riesige Menge noch unverbrauchter Orangen.
Einige Stunden später … … hatte ich mit der (elektrischen 😉 ) Saftpresse aus über 20 kg Orangen acht Liter Saft gewonnen. Die Hälfte habe ich nach dem Grundrezept für Sirup verarbeitet. Das ist fast etwas zu süß. Etwas mehr Zitrone wäre hier gut. In die andere Hälfte habe ich beim Erhitzen ein mit fein gehacktem Ingwer (ca. ein 2,5 cm Stück) gefülltes Teeei gehängt und die Zitronensaftmenge auf 100 ml pro 1 l Saft erhöht.
Verdünnt mit Wasser (ca. 1:8) ist das eine extrem leckere Angelegenheit.
Bald geht die Rhabarbersaison zu Ende. Jetzt wird es höchste Zeit Rhabarbersirup für köstliche Rhabarberschorle herzustellen!
Zutaten
ein paar Kilogramm Rhabarber (1kg ~0.5-0.7l Saft)
Zucker (500g für jeden Liter gewonnenen Saft)
75 ml Zitronensaft pro Liter Rhabarbersaft
etwas Wasser (~50ml/kg Rhabarber)
Zubereitung
Arbeitszeit: ca. 60 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 120-180 Min. / Schwierigkeitsgrad: sehr einfach
Der Rhabarber wird in Stücke geschnitten und mit dem Wasser bei niedriger Hitze in einem Topf mit Deckel gekocht. Wenn der Rhabarber matschig ist und die Stücke nicht mehr erkennbar sind, wird die Pulpe durch ein Tuch abgegossen. Am Besten ist, die Masse im Tuch über Nacht abtropfen zu lassen. Widerstehe der Versuchung zu drücken, weil sonst der Sirup Schleier bekommt.
Zu dem Saft gibst Du je Liter 75ml Zitronensaft und 500g Zucker. Der Zucker wird unter leichtem Erhitzen aufgelöst. Die Temperatur sollte für ein paar Minuten über 80-90° liegen. Andererseits sollte der Sirup aber nicht kochen!
Den heißen Sirup kannst Du in warme Flaschen füllen, die Du im Ofen bei 100° sterilisiert hast.
Verdünnt wird der Sirup nach Geschmack 1:5 bis 1:10 mit Wasser. Ich serviere ihn gerne mit ein paar Blättern Minze und Eis.
Eigene Brühe ist lecker, man weiß, was drin ist, und sie verwertet vieles, was sonst in den Kompost oder Müll ginge. Heute haben wir z.B. Erbsen gepuhlt. Die Schalen könnten auf den Kompost – stecken aber voller Geschmack, der unsere Brühe leicht süßlich macht.
Zutaten
Zwiebeln
Sellerie (Stangen oder Knollen)
Erbsenschoten, Karottenschalen oder andere Gemüsereste
für Fleischbrühen: Knochen, Fettreste, Sehnen und Bindegewebe…
Knoblauch
Kräuter (heute: Thymian, Estragon, Dill)
frischer Lorbeer
Chili
Salz
Öl
Zubereitung
Arbeitszeit: ca. 45 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 120-180 Min. / Schwierigkeitsgrad: sehr einfach
Die Zwiebeln, der Sellerie und die Gemüsereste (Fleischreste/Kochen) werden auf großer Flamme gut gebräunt (aber nicht verbrannt 😉 ). Wenn die Schalen der Zwiebeln ok sind (keine Verfärbungen), kannst Du sie einfach vierteln und mit der Schale in das heiße Öl geben. Du kannst alles in die Brühe geben, was keine faulen Stellen oder ähnliches hat.
Das gut gebräunte Gemüse (und Fleisch) wird mit reichlich heißem Wasser aufgegossen. Für eine kräftige Rinder- oder Wildbrühe kannst Du auch etwas Rotwein dazu geben und einkochen bevor Du Wasser dazu gibst. In diese Brühe kommen auch die Kräuter.
Ca. eine Stunde bevor die Brühe fertig ist, sterilisierst Du bei 100° im Backofen die Gläser. Ich nehme immer Gläser von gekauften Kirschen. Deren Deckel sterilisiere ich getrennt von den Gläsern, beim Abfüllen und nach Bedarf mit dem Wasserkocher.
Die Brühe muss zum Abschluss nur noch durch ein feinmaschiges Sieb in einen zweiten Topf abgegossen werden. Dabei solltest Du nicht zu doll drücken, weil die Brühe sonst sehr trüb wird.
Bevor ich die heiße Brühe in die heißen Gläser fülle, gebe ich das Salz dazu und schmecke sie ab. Dann wird sie mit einer Suppenkelle und einem Trichter abgefüllt. Die Deckel kommen sofort drauf. Sie sollten sich nach einiger Zeit von allein nach unten durchbeulen. Falls das nach 15-20 Minuten nicht passiert, ist die Dichtung des Deckels nicht mehr gut. Dann solltest Du die Brühe erneut aufkochen und mit neuem Deckel erneut abfüllen.
Die ausgekühlten Gläser mit Brühe lassen sich an einem dunklen Ort monatelang aufbewahren. Achte beim Öffnen auf ein Ploppen des Deckels und einen guten Geruch. Ploppt der Deckel nicht mehr und/oder riecht die Brühe merkwürdig, würde ich sie nicht verwenden.
Viel Spaß beim Reste verwerten und nie-wiederBrühe-kaufen.
Diese flott gemachten, würzigen Fritters kommen in den Backofen unter den Grill – keine in der Pfanne zerfallenden Gemüsebratlinge und kein Haus, das nach Bratfett stinkt!
Zutaten
5 große Wurzeln (Karotten)
1 große gelbe Paprika
1 große rote Paprika
1 mittelscharfe, frische Chili
5 Eier
Fenchelsamen
Koriandersamen
Kreuzkümmel (Cumin)
schwarzer Sesam
Sonnenblumenkerne (geschält)
Kürbiskerne (geschält)
(Meer-)Salz
(Raps-)Öl
Für die Sauce:
350 ml Joghurt
1 Knoblauchzehe
Fenchelsamen
(Meer-)Salz
Zum Dekorieren und geschmacklich Abrunden
frischer Koriander
Zubereitung
Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 25 Min. / Schwierigkeitsgrad: sehr einfach
Die lazy – also faulen – Teile der Fritterherstellung sind das Gemüseschneiden und Braten. Das Gemüse geht komplett mit einer Scheibe für kleine Streifen durch die Küchenmaschine und das Braten passiert unter dem Grill (wenn vorhanden mit Oberhitze) im Backofen.
Zuerst aber vermengst Du die Eier, die Körner und die grob gemörserten Kräuter.
Unter diese Masse werden die kleingeschnittenen Gemüse gehoben und alles gut durchmischt. Zuletzt gibst Du die gewünschte Menge Salz dazu. Salz entzieht dem Gemüse Feuchtigkeit. Das sollte nicht passieren, bevor die Fritters auf die Backbleche kommen, damit die Masse nicht zu nass wird.
Die Fritters formst Du auf leicht geölten Backblechen. Zu viel Öl kann unter dem Grill verbrennen und in Brand geraten. Dann nie mit Wasser löschen (explosionsartige Reaktion) sondern mit Geschirrtüchern ersticken.
Ich habe zwei Bleche gleichzeitig in den Ofen getan. Das obere lag circa 10 cm unter dem Grill. Nach 6-7 Minuten habe ich es gegen das untere getauscht und den Vorgang noch zweimal wiederholt.
Während die Fritters im Ofen sind, kannst Du den Joghurt mit dem Knoblauch und den nur grob gemörserten Fenchelsamen mischen (besser wäre das noch ein paar Stunden vorher) und die Sauce mit Salz abschmecken.
Ein paar Blätter Koriander auf den Fritters mit Sauce runden die vielfältigen Geschmackseindrücke von anisigen Fenchelsamen, zitronigen Koriandersamen und herbem Kreuzkümmel sehr gut ab. Die gerösteten Kerne geben einen schönen „Crunch“ und die Chili sorgt für angenehme Schärfe. Yummy!