Pasta mit Zuckerschoten und Koriander

PastaKorianderZuckerschoten

4SterneGeschmackswertungW

Zuckerschoten, die nur vom Beet in den Topf müssen, sind sooo lecker!

Wir haben dieses Jahr zwei Sorten im Garten. Norli ist eine als Zuckerschote verkaufte Sorte. Die Schoten bekommen schnell Fäden (die mühselig entfernt werden müssen!) und sind nur begrenzt süß. Nächstes Jahr gibt es die nicht wieder.

Die andere Sorte sind die jungen Schoten unserer Erbsen, die ich aus einem Paket getrockneter Supermarkterbsen gezogen habe. Ich hatte sie gepflanzt, um die jungen Triebe für Salat zu ernten. Dias Beet mit ca. 1 1/2 m2 war dann aber doch zu viel für die Salaternte und sie durften weiter wachsen. Die Schoten sind super süß und praktisch ohne Faden. Die Erbsen sind etwas auf der mehligen Seite und definitiv besser als Trockenerbsen für den Wintervorrat geeignet.

Zutaten

  • Zuckerschoten
  • Koriander (Kraut)
  • Zwiebeln
  • Ziegenhartkäse oder Parmigiano Reggiano
  • Sahne
  • Knoblauch
  • Pfeffer&Salz
  • (Oliven-)Öl
  • Weißwein (optional)
  • Pasta (es geht fast alles außer Spaghetti)

Ich esse unheimlich gerne frisch geriebenen oder gehobelten Parmesan. Leider gibt es immer wieder Berichte über miese Haltungsbedingungen der Milchkühe und regional ist das Produkt auch nicht…

Zum Glück habe ich jetzt bei einem Erzeuger von Ziegenkäse in unserer Region einen tollen Hartkäse entdeckt, der für mich Parmesan beim Kochen ersetzen kann.

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 10 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 15 Min. / Schwierigkeitsgrad:  einfach

Wenn Du die Zuckerschoten von eventuellen Fäden befreit hast, kannst Du schon mal die Pasta aufsetzen – so flott ist dieses Gericht fertig!

Die fein gewürfelte Zwiebel wird in Öl angeschwitzt bis sie glasig ist (nicht bräunen). Wenn Du das Rezept mit Wein kochst, löschst Du die Zwiebel mit etwas Wein ab und reduzierst die Sauce bei mittlerer bis niedriger Hitze fast vollständig.

Nun gibst Du die Sahne dazu und reduzierst die Sauce wieder etwas. Die Zuckerschoten brauchen jetzt nur noch ein paar Minuten in der Sauce zum garen. Gib etwas vom geriebenen Hartkäse als Bindung dazu (nicht zu heiß werden lassen) und mische ca. die Hälfte des gehackten Korianders in die Sauce. Wenn die Sauce ein bis zwei Minuten durchziehen konnte, kannst Du die Pasta mit der Sauce, etwas geriebenem Käse und frischem Koriander servieren.

Guten Appetit!

PastaKorianderZuckerschoten

Erinnerungen an den Sommer: Pasta mit gegrillter Tomatensauce

Gegrillte Tomatensauce

4SterneGeschmackswertungW

Zutaten

  • Tomaten
  • eventuell etwas Honig
  • optional: rote Paprika
  • Zwiebeln
  • Lorbeer
  • Thymian
  • Olivenöl
  • Pfeffer (frisch gemahlen/gemörsert)
  • (Meer-)Salz
  • Rotwein
  • Spaghetti
  • frisch geriebener Parmigiano Reggiano

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 40-50 Min. / Schwierigkeitsgrad: sehr einfach

Den Ofen auf 200-220° vorheizen. Wenn vorhanden, solltest Du den Grill benutzen.

Die Tomaten (,Paprika) und Zwiebeln kleinschneiden und mit Thymian und Lorbeer auf ein tiefes Backblech oder in eine Auflaufform geben. Mit etwas Olivenöl vermengen. Wenn die Tomaten nicht genug eigene Süße besitzen, kannst Du etwas Honig über das Gemüse träufeln.

Gegrillte Tomatensauce

Im Ofen muss das Gemüse immer mal wieder gewendet werden, damit es nicht verbrennt. Das gilt besonders, wenn Du den Grill benutzt.

Nach ca. 30 Minuten im Ofen sollten die Tomaten schon gut zerfallen und etwas eingetrocknet sein. Jetzt gibst Du etwas Rotwein dazu, um die Sauce wieder etwas zu verflüssigen.

Da die Sauce in 15 bis 20 Minuten fertig ist, kannst Du jetzt langsam daran denken, die Pasta Deiner Wahl auf den Weg zu bringen. Spaghetti sind unser Favorit.

Gegrillte Tomatensauce

Wenn der Rotwein reduziert ist und die Sauce eine dickflüssige Konsistenz angenommen hat, wird mit Pfeffer und Salz abgeschmeckt und serviert.

Tipp: Heiß in sterilisierte Gläser abgefüllt, ist die Sauce einige Monate haltbar und schnell aufgewärmt, wenn mal gerade wenig Zeit zum Kochen ist.

Guten Appetit!

Gegrillte Tomatensauce

Leckere Pestos holen den Sommer zurück

Pestos

Regen, Regen, Regen – aber mit sommerlichen Pestos und Pasta holen wir uns den Sommer zurück! 🙂

Die glatte Petersilie im Garten zeigt mit Rostflecken, dass ihr die dauerfeuchte Witterung ebenso wenig gefällt wie mir. Die Gefrierung ist schon voll genug und deshalb war gestern endlich mal ein Petersilienpesto dran.

Meine Familie liebt mein Basilikum-Mandelpesto (s.u.), aber bei der Ankündigung von Petersilienpesto gab es bisher nur lange Gesichter. Nach der Blindverkostung gestern konnte ich aber mindestens 50% der Familie überzeugen, dass das lecker ist.

Aber, ob Du dein Pesto mit Basilikum oder Petersilie machst, einmal selbst gemacht, wirst Du nicht mehr zur Industrieware zurückkehren. Versprochen!

Zutaten

Für alle Pestos:

  • Rapsöl (1 Flasche)
  • ein gutes, leckeres Olivenöl (1 Flasche)
  • Meersalz

Petersilienpesto:

  • ~150g Parmigiano Reggiano im Block (nicht dieses fiese, gemahlene, stinkende Zeug)
  • ~150g geschälte Sonnenblumenkerne in einem Topf angeröstet
  • eine mittelgroße Schüssel voll mit glatter Petersilie / ein paar Bund
  • etwas flüssigen Honig (nach Bedarf)

glatte Petersilie

Basilikum-Mandelpesto:

  • ~150g Parmigiano Reggiano im Block
  • ~150g Mandeln (gemahlen oder ganze Mandeln)
  • Basilikum (von 2-3 Töpfen bei Supermarktware)

Tomatenpesto

  • ~150g sehr trockener, reifer Gouda (alternativ Parmigiano Reggiano)
  • ~150g getrocknete Tomaten (trocken oder in Öl eingelegt)

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 10-15 Min. (je Pesto) / Koch-/Backzeit: 0 Min. / Schwierigkeitsgrad: sehr einfach

Die Nüsse/Mandeln/Kerne werden jeweils mit einer Küchenmaschine fein gehackt. Alternativ kannst Du auch einen Mörser und Stößel benutzen. Dann musst Du die oben angegebene Arbeitszeit nur ungefähr vervierfachen…
Die Mandeln z.B. schäle ich nicht, sondern zerhacke sie mit den Schalen. Das ergibt  einen etwas rustikaleren Geschmack als bei fertig gemahlenen Mandeln aus dem Supermarkt.

Die Käse werden getrennt von den Nüssen gemahlen. Dann werden jeweils Nüsse, Käse und Kräuter in der Küchenmaschine zusammengebracht. Damit die Maschine gut durch kommt, wird nach und nach Öl dazu gegeben, bis das Pesto eine zähflüssige Konsistenz bekommt. Die Verteilung wie viel Rapsöl und wie viel Olivenöl man nimmt, ist eine reine Geschmackssache. Am Schluss wird mit dem Meersalz abgeschmeckt. Mein Petersilienpesto war anfangs etwas zu bitter. Dem konnte ich mit der Zugabe von etwas flüssigem Honig begegnen.

Lagerung

Damit die Pestos einige Wochen im Kühlschrank lagerfähig sind, gebe ich sie in heiß-sterilisierte Gläser mit Bügelverschluss (bin ja Flensburger 😉 ).
Das Pesto sollte immer mit etwas Öl bedeckt sein. Außerdem sollte man vermeiden, die Wände und Ränder bei der Entnahme vollzukleckern, da sich auf den Klecksen leicht Schimmel bilden kann.

Verwendung

Die Pestos sind lecker mit Nudeln (meine Favoriten sind Penne und Tagliatelle) oder auch als Brotaufstrich für Sandwiches.