Donuts oder lieber ein Osterzopf?

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Das Grundrezept für meinen Osterzopf und die Donuts ist gleich. Deshalb habe ich am Gründonnerstag einen Teig angesetzt, der am Karfreitag als Osterzopf und am Sonnabend als Donuts auf den Tisch kam.

Für 16 Donuts/Brötchen oder 8 Donuts und 1 Hefezopf.

  • 1 kg feines Mehl (405)
  • 2 x Trockenhefe
  • 2-3g Salz
  • 50-100g Zucker
  • 100ml Rapsöl
  • 500ml Vollmilch

Für den Osterzopf:

  • handvoll Rosinen
  • 1 Ei
  • etwas Zucker zum Bestreuen

Für die Donuts:

  • etwas Zucker zum Bestreuen
  • 1,5-2 l Rapsöl zum Frittieren

Arbeitszeit: 20 min / Backzeit: 25 min (Zopf) & 3-5min (Donuts) / Schwierigkeitsgrad: mittel

Die trockenen Zutaten in einer Rührschüssel vermengen. Dann unter Rühren Öl und Milch einarbeiten und den Teig ca. 10 Minuten kneten.

Den fertigen Teig mit Hilfe einer Waage in zwei gleich große Teile trennen.

Donuts

Für die Donuts ein Backblech mit Backpapier bereitstellen. Die eine Teighälfte immer wieder halbieren, bis Du 8 gleich schwere Teigkluppen von etwas mehr als 100g hast. Diese werden zu Kugeln geformt und auf dem Backblech abgelegt. Mit einem Tuch abgedeckt geht das Blech über Nacht oder auch für zwei Tage in den Kühlschrank zum Gehen.

Vor dem Frittieren drückst Du beide Daumen durch die Teiglinge und formst vorsichtig die Ringe.

Diese werden in heißem Öl frittiert. Wenn die erste Seite goldbraun ist, einfach den Donat im Öl wenden. Dazu brauchst Du genug Öl im Topf, damit es nicht unnötig spritzt. Wenn die zweite Seite auch schön braun ist, kommt der fertige Donat auf etwas Küchenpapier zum Abtropfen.

Wenn die Donuts kühl genug zum Anfassen sind, werden sie in etwas Zucker in einem tiefen Teller gewendet oder mit Schokolade glasiert.

Hefezopf

In die Teighälfte für den Hefezopf werden die Rosinen rein gefaltet. Forme eine Mulde und lege die Rosinen rein. Dann wird der Teig von den Seiten darüber gefaltet und darüber gefaltet und… Du weißt schon, bis die Rosinen gleichmäßig im Teig verteilt sind.

Den teilst Du (mit Hilfe einer Waage) in drei gleich schwere Stücke und rollst diese zwischen den Händen zu drei Teigwürsten aus. Diese werden auf einem Backblech (mit Backpapier) nebeneinander gelegt und zu einem Zopf verflochten.

Dann geht der Zopf, mit einem Tuch zugedeckt, über Nacht zum Gehen in den Kühlschrank.

Am nächsten Tag wird der Umluftbackofen mit einem Schälchen Wasser darin auf 180°C vorgeheizt.

Das Ei wird gut verrührt und mit einem Pinsel auf dem Zopf verteilt. Anschließend wird dieser mit etwas Zucker bestreut. Der Zopf braucht ca. 25 Minuten im Backofen bis er fertig gebacken ist. Wenn Du ihn anheben kannst und die Unterseite beim dagegen Klopfen hohl klingt, ist er fertig. Damit der Teig gut geht, kannst Du auch etwas Wasser mit einem Zerstäuber in den Backofen sprühen.

Häufig bereite ich Freitagabend zwei Bleche mit Brötchen vor, die dann einfach am Sonnabend (Samstag für Süddeutsche) und Sonntag zum Frühstück in den Ofen gehen. Die Küchenmaschine zum Teig kneten macht die Arbeit aber auch recht leicht. 😉

Guten Appetit!

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Gewürzfladenbrot

Gewürzbrotfladen

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Als Beitragsbild hätte ich gerne den fertigen, goldbraunen Brotfladen präsentiert. Aber meine Gäste haben sich so schnell über dieses extrem leckere Brot hergemacht, dass keine Zeit mehr war…

Zutaten (für zwei Bleche)

  • 500 gr Weizenmehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe oder ein Würfel frische Hefe
  • 300 ml  kaltes Wasser
  • Koriandersamen
  • Fenchelsamen
  • Schwarzkümmel/Nigella
  • ~5gr Meersalz
  • Olivenöl

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 20 Min. / Schwierigkeitsgrad: sehr einfach

Gewürzbrotfladen

Die Gewürze werden in einer Pfanne leicht angeröstet und der Koriander anschließend noch etwas gemörsert.

Am Vortag:

In eine Schüssel zum Teig kneten gibst Du das Mehl, die Hälfte der Gewürze, das Salz und nach und nach das kalte Wasser dazu. Eine kräftige Küchenmaschine mit Knethaken ist hier Gold wert. Ansonsten ist viel Muskelkraft angesagt, denn der Teig muss mindestens 10 Minuten geknetet werden, bis er die richtige Konsistenz hat. Wenn der Teig willig eine Kugel bildet ohne an den Fingern kleben zu bleiben, bist Du fertig.

Gib etwas Öl in die Schüssel und benetze die Wände damit. Anschließend wird der Teig über Nacht zum gehen in den Kühlschrank gestellt. Eine lange Gärzeit soll übrigens angeblich Weizenbrote für viele Menschen mit Unverträglichkeit besser bekömmlich machen (nicht bei Erkrankungen wie Zöliakie!).  Ich decke den Teig mit Frischhaltefolie ab, damit er keine Gerüche annimmt und nicht austrocknet. Ein feuchtes Küchentuch ist umweltfreundlicher.

Am Folgetag gibst Du die Gewürze auf eine glatte Arbeitsplatte und wendest den Teig darin. Frisch angeröstete Gewürze schmecken noch besser. Anschließend wird der Teig auf ein gut geöltes Backblech gegeben. Ich verwende die Bratenwanne, weil ich so viel Öl nehme, dass der Teig von der Unterseite etwas frittiert wird.

Gewürzbrotfladen

Mit den Fingern und einer kleinen Teigrolle wird der Teig auf dem Blech verteilt. Wenn er nicht so willig ist, warte ein paar Minuten, damit er entspannen kann.

Auf Stellen ohne Gewürze kann Du noch welche streuen, bevor das Brot bei 190° für ungefähr zwanzig Minuten in den Ofen (Umluft) geht.

Ein Joghurtdip  mit Knoblauch ergänzt das Brot perfekt als Vorspeise.

Guten Appetit!