Verantwortungsvolle Katzenhaltung – Einfluss von Hauskatzen auf die Natur

Dieser Artikel fasst einen Podcast der BBC „Killer Kitties“ auf Deutsch zusammen. Der Titel ist etwas reißerisch, aber der Podcast versucht, sich dem Thema relativ neutral zu nähern und Lösungen aufzuzeigen.

Das Problem

Es gibt wenige Studien, auf deren Systematik sich alle verständigen können. Laut einer einigermaßen akzeptierten Studie aus dem Jahr 1997 töten ca. 11 Millionen Hauskatzen im UK mindestens 100.000.000 Beutetiere.

  • Beutespektrum:
    • 65% Säugetiere
      • Mäuse, Ratten, Kaninchen, Hasen usw.
      • Insektivore (z.B. Spitzmäuse) werden meist nur getötet und nicht gefressen
    • 12% Vögel
    • der Rest (~1/4) besteht aus Reptilien (Eidechsen und Schlangen) und Amphibien (Molche, Frösche, Kröten)
  • Besonders hohe Schäden:
    • Setz- und Legezeiten im Frühjahr
    • durch nachtaktive Katzen
  • Noch lebende Beute, die wieder ausgesetzt oder in Pflege gegeben wird, verstirbt meistens innerhalb von 48 Stunden (wahrscheinlich durch Infektionen mit Bakterien an den Fangzähnen).
  • Von Katzen aufgezogene Katzen sind häufig bessere Jäger.
  • Haltung der Katzenhalter/-innen, die meinen, es sei ihr Recht Katzen frei streunern zu lassen. Vergleich aus dem Podcast: Was wäre, wenn jemand mit dem Luftgewehr Vögel im Garten der Nachbarn erschösse oder seinen Hund andere Tiere erlegen ließe?

Lösungsansätze

  • Katzen nur im Haus halten. <–> Nicht praktikabel und Problem der artgerechten Haltung.
  • Gut eingezäunte Katzenhöfe im Garten.
  • Besonders eiweißreiche Nahrung scheint einen Einfluss auf den Jagdtrieb zu haben.
  • Beschäftigung und Spielen besonders in den Abendstunden/vor der Abenddämmerung.
  • Nahrung, die durch spielerisches Jagen mit Spielzeug erlangt wird.
  • Halsbänder mit Glöckchen senken den Jagderfolg und stören die Katzen schnell nicht mehr.
  • Katzen in der Setz- und Legezeit sowie nachts nicht unbeaufsichtigt draußen lassen.

Meine Meinung

Katzen sind wunderschöne Tiere. Sie z.B. bei der Jagd zu beobachten ist absolut faszinierend. Wer sie hält, übernimmt aber auch viel Verantwortung. Das Argument, der Jagdtrieb sei eben Natur, zieht nicht. Denn in der Natur müsste eine geschwächte Katzenmutter auf Jagd nach Beute gehen. Brächte sie nicht genug zurück, würde ein Teil des Wurfs, alle Kätzchen oder sogar sie selbst verhungern.

Hauskatzen werden mit energiehaltiger Nahrung versorgt. Sie erhalten tierärztliche Fürsorge, wenn es Ihnen nicht gut geht. Sie werden geimpft und entwurmt. Ist das Natur? Wer käme auf die Idee, dass ein Kampf von einem perfekt betreutem und trainierten Gladiator gegen einen verhungernden Bauern ohne Kampferfahrung fair wäre?

Wenn Menschen der Katze also massive Vorteile gegenüber anderen Tieren schaffen, sollten sie dafür sorgen, dass diese mindestens teilweise wieder ausgeglichen werden (s.o. Lösungsansätze).

Bärlauchpasta mit Salat

4SterneGeschmackswertungW
  • 50g Bärlauch hacken
  • mit 400g Mehl,
  • Salz,
  • 3 Eiern und etwas
  • Wasser zu einem glatten Teig kneten. Der Anfang geht gut mit der Küchenmaschine.

20min kühl ruhen lassen. Mit der Pastamaschine zu Fettuccine ausrollen (Stufe 5), 3min kochen und in Butter schwenken. Etwas frisch geriebenen Parmesan drauf.

Der Salat enthält, was der Garten gerade so hergibt: Brunnenkresse, Bärlauch, Spinat, Asia Salaten (Blattsenf) und Minzesorten. Die Vinaigrette besteht aus Dijonsenf, Olivenöl, weißem Balsamico, Salz und Pfeffer.

Guten Appetit!

Ich hatte so einen Hunger, dass ich fast das Fotografieren vergessen hätte…

Kräuterseitlinge in Estragon-Sahnesauce

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Die ersten, zarten Estragontriebe zeigen sich im Kräuterbeet. Sie sind so zart, dass man Blätter und Stängel verarbeiten kann.

Zutaten

  • ~600g Kräuterseitlinge
  • 3 große, rote Zwiebeln
  • 400ml Sahne
  • guter Schuss Weißwein oder Sekt
  • Olivenöl
  • Pfeffer und Salz
  • ~10 frische Triebe Estragon
  • 1 1/2 Becher Reis
  • Salat der Saison und Deiner Wahl

Zubereitung

Arbeitszeit: 20 min / Kochzeit: 30 min /Schwierigkeitsgrad: einfach bis mittel

Die Pilze habe ich dieses Mal in Scheiben von ca. 5mm geschnitten, da ich finde, dass zu große Stücke Seitling oft einen etwas gummiartigen Charakter bekommen. Das kann selbst passieren, wenn man sie scharf anbrät.

Diese habe ich in heißem Olivenöl bei hoher Temperatur schön gebräunt und von überflüssigem Wasser befreit, bevor ich die Zwiebel dazu gegeben habe. Diese sollen nur etwas bräunen, aber nicht brennen. Deshalb habe ich sie bald mit ein paar guten Schlucken Sekt abgelöscht.

Bei niedrigerer Temperatur habe ich dann mit Deckel auf der Pfanne die Pilze und Zwiebeln ein paar Minuten garen lassen.

In dieser Zeit ging der Reis (1 1/2 Becher) mit der doppelten Menge Wasser auf hoher Temperatur auf den Herd. Wenn das Wasser kocht, wird die Temperatur zurückgenommen und der Reis kann mit Deckel auf dem Topf aufquellen.

Bevor die Sahne in die Pfanne kommt, wird die Temperatur noch einmal hoch gezogen. Wenn die Sahne aufkocht, kann sie auf eine mittlere Stufe zurückgenommen werden.

Wenn die Sauce eine schöne, cremige Konsistenz erreicht hat, kann der frisch gehackte Estragon dazu. Etwas zum Verteilen über dem servierten Essen aufheben. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Wir hatten zu diesem leckeren Essen einen Salat aus dem Garten (Bärlauch, Spinat, Rucula, Brunnenkresse, Minze, Asia Salate) mit einer Vinaigrette aus weißem Balsamico, Olivenöl und feinem Dijonsenf.

Guten Appetit

Donuts oder lieber ein Osterzopf?

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Das Grundrezept für meinen Osterzopf und die Donuts ist gleich. Deshalb habe ich am Gründonnerstag einen Teig angesetzt, der am Karfreitag als Osterzopf und am Sonnabend als Donuts auf den Tisch kam.

Für 16 Donuts/Brötchen oder 8 Donuts und 1 Hefezopf.

  • 1 kg feines Mehl (405)
  • 2 x Trockenhefe
  • 2-3g Salz
  • 50-100g Zucker
  • 100ml Rapsöl
  • 500ml Vollmilch

Für den Osterzopf:

  • handvoll Rosinen
  • 1 Ei
  • etwas Zucker zum Bestreuen

Für die Donuts:

  • etwas Zucker zum Bestreuen
  • 1,5-2 l Rapsöl zum Frittieren

Arbeitszeit: 20 min / Backzeit: 25 min (Zopf) & 3-5min (Donuts) / Schwierigkeitsgrad: mittel

Die trockenen Zutaten in einer Rührschüssel vermengen. Dann unter Rühren Öl und Milch einarbeiten und den Teig ca. 10 Minuten kneten.

Den fertigen Teig mit Hilfe einer Waage in zwei gleich große Teile trennen.

Donuts

Für die Donuts ein Backblech mit Backpapier bereitstellen. Die eine Teighälfte immer wieder halbieren, bis Du 8 gleich schwere Teigkluppen von etwas mehr als 100g hast. Diese werden zu Kugeln geformt und auf dem Backblech abgelegt. Mit einem Tuch abgedeckt geht das Blech über Nacht oder auch für zwei Tage in den Kühlschrank zum Gehen.

Vor dem Frittieren drückst Du beide Daumen durch die Teiglinge und formst vorsichtig die Ringe.

Diese werden in heißem Öl frittiert. Wenn die erste Seite goldbraun ist, einfach den Donat im Öl wenden. Dazu brauchst Du genug Öl im Topf, damit es nicht unnötig spritzt. Wenn die zweite Seite auch schön braun ist, kommt der fertige Donat auf etwas Küchenpapier zum Abtropfen.

Wenn die Donuts kühl genug zum Anfassen sind, werden sie in etwas Zucker in einem tiefen Teller gewendet oder mit Schokolade glasiert.

Hefezopf

In die Teighälfte für den Hefezopf werden die Rosinen rein gefaltet. Forme eine Mulde und lege die Rosinen rein. Dann wird der Teig von den Seiten darüber gefaltet und darüber gefaltet und… Du weißt schon, bis die Rosinen gleichmäßig im Teig verteilt sind.

Den teilst Du (mit Hilfe einer Waage) in drei gleich schwere Stücke und rollst diese zwischen den Händen zu drei Teigwürsten aus. Diese werden auf einem Backblech (mit Backpapier) nebeneinander gelegt und zu einem Zopf verflochten.

Dann geht der Zopf, mit einem Tuch zugedeckt, über Nacht zum Gehen in den Kühlschrank.

Am nächsten Tag wird der Umluftbackofen mit einem Schälchen Wasser darin auf 180°C vorgeheizt.

Das Ei wird gut verrührt und mit einem Pinsel auf dem Zopf verteilt. Anschließend wird dieser mit etwas Zucker bestreut. Der Zopf braucht ca. 25 Minuten im Backofen bis er fertig gebacken ist. Wenn Du ihn anheben kannst und die Unterseite beim dagegen Klopfen hohl klingt, ist er fertig. Damit der Teig gut geht, kannst Du auch etwas Wasser mit einem Zerstäuber in den Backofen sprühen.

Häufig bereite ich Freitagabend zwei Bleche mit Brötchen vor, die dann einfach am Sonnabend (Samstag für Süddeutsche) und Sonntag zum Frühstück in den Ofen gehen. Die Küchenmaschine zum Teig kneten macht die Arbeit aber auch recht leicht. 😉

Guten Appetit!

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